Bei Albert REYERMAN (TREE-Edition, Lübeck) lag u.a. auch ein Vorab-
exemplar der im ersten Halbjahr an-
stehenden Veröffentlichung des
Regensburger Barocklauten-Manuskriptes
AN 62 aus (siehe folgend). Am Sonntag gegen
Mittag waren die Bestände seines breitgefächerten
Angebots an Tabulaturen deutlich reduziert!
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Andreas
SCHLEGEL
(LUTECORNER, Schweiz) hatte einen Rucksack
voller Exemplare seines überaus empfehlenswerten
Buches „Die Laute in Europa“ mitgebracht
(die erste Auflage ist fast vergriffen)
… und konnte am Sonntag extrem erleichtert
die Rückreise antreten. |
Seit längerer
Zeit einmal wieder dabei: der Frank-Peter DIETRICH, der Senior. Er
stellte einige handwerkliche Schmuckstücke
aus und erwies sich erneut als charmanter
Plauderer. |
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Karl KIRCHMEYER (Österreich)
stellte u.a. Renaissance- und Barockgitarren
in verschiedenen Ausführungen aus.
Hier konnten sehr gut die klanglichen, bauartbedingten
Unterschiede zwischen den (sorgfältig
gearbeiteten) Instrumenten erfahren werden.
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Bob VAN DE KERCKHOVE (Cremona) hatte außer dem
von ihm restaurierten Bass-Callichon noch
eine sehr schön gearbeitete kleine
Renaissancelaute dabei und jede Menge Bild-Material
zu seinen Restaurierungsarbeiten. |

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Philipp MOTTET-RIO (Schweiz) hatte ein kleines Sortiment
an überaus sorgfältig mit zum
Teil sehr kleinteiligen Verzierungen versehenen
Instrumenten mitgebracht. Mich besonders
beeindruckt hat der Nachbau einer Barockgitarre
von Voboam (Paris 1689). Die Innenraum-Aufbauverzierung
im Schallloch dieses Instruments ist allein
für sich schon ein Kunstwerk! |
Steffen MILLBRADT stellte u.a. eine
speziell für Kinder entwickelte kleine
Gambe aus. Die Schalllöcher waren nicht
in der klassischen Form ausgebracht, sondern
als Seepferdchen! Es sind manchmal Kleinigkeiten,
die Kinder dann für ein Instrument
begeistern können. Steffen MILLBRADT
hat dazu schon eine Reihe von Ideen erfolgreich
praktisch umgesetzt. Sollte Ihnen z.B. die
„Nachtgeige“ noch nichts sagen: fragen Sie
bei ihm an! |
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Das Seepferdchen-Schallloch
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Thomas Schall
und die nachgebaute Wolf-Laute (Original
im Museum Füssen)
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Josef KREISEL (Oberzeitelbach)
hatte neben verschiedenen, in traditioneller
Weise aufbereiteten Hölzern (aufgespaltene
Fichte) für all diejenigen, die in
Füssen beim IFL schon die dort im Museum
ausgestellte Wolf-Laute bewundert hatten, eine Überraschung
parat: für einen von diesem Instrument
begeisterten Lautenisten aus den Reihen
der DLG e.V. hatte er diese Laute nachgebaut.
Das gegenüber dem Original leicht vergrößerte
Instrument ist handwerklich gelungen und
hat einen sehr ansprechenden Ton. Es anzuspielen,
war ein Vergnügen! |
Wolfgang FRÜH, in Paris lebender
Lautenbauer und Restaurator, nun schon seit
Jahren auch beim Festival immer mit dabei
und auch die Französische Lautengesellschaft
repräsentierend, hatte auch diesmal
ein schönes Instrument dabei, war aber
zumeist nicht am Platze, weil in den Erfahrungsaustausch
der Lautenbauer untereinander eingebunden. |
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Renzo SALVADOR (Belgien) konnte aufgrund eines
Autounfalls wenige Tage zuvor leider nicht
teilnehmen. Greet SCHAMP, die ein erneutes
Mal beim IFL der DLG e.V. die Belgische
Lautengesellschaft repräsentierte,
hatte aber ihre gerade von Renzo fertig
gestellte 10-chörige „double-headed-french-lute“
mit dabei und stellte das Instrument gern
zum Anspielen zur Verfügung. |
Günter MARK (Elsa/Bad Rodach)
hatte drei Lauten ausgelegt, davon zwei
von ihm für Kinder entwickelte Modelle
(6- und 7-chörig). Der Charme dieser
kleinen Modelle besteht darin, dass sie
eigentlich auch das ideale Instrument „für
unterwegs“ sind. Wer den „kleinen Lauten-Hunger
zwischendurch“ kennt, sich aber nicht mit
einem ausgewachsenen Instrument beschweren
will oder kann, ist mit einem solchen Instrument
sehr gut beraten!
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Die DLG e.V. war natürlich auch mit ihren
Druckerzeugnissen vertreten. Als „Renner“
hat sich, so wurde anlässlich der Hauptversammlung
berichtet, die Corbetta-Ausgabe entwickelt:
der historische "Raubdruck" von
Varii
Scherzi di Sonate per la Chitara Spagnola (1648). |

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