.Livre du Luth des Pater Hermien Kniebandl 

Tabulaturen für Laute und Gitarre - Tablatures for the Lute and the Guitar

Barock und "Galante Musik" - Baroque age and "Galant music"

 



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28.08.2010

 

 

 Interview mit
Axel Wolf
(2005)

 

     Axel Wolf
    27.05.2005. Freitagmittag in Füssen. Es ist strahlender Sonnenschein. Wir sitzen in einem Restaurant am Brotmarkt direkt gegenüber dem Museum der Stadt unterhalb der Tieffenbrucker-Statue; halb im Schatten, halb in der Sonne (30 Grad). Um 16:45 Uhr wird Axel Wolf nach der offiziellen Eröffnung des Internationalen Festivals der Laute der Deutschen Lautengesellschaft e.V. durch den Bürgermeister der Stadt sein Konzert „Lascia ch´io pianga – Opernarien von G.F. Händel auf die Laute gesetzt“ präsentieren.

 

 

 

    Michael Treder (MT):

    Lieber Axel, wahrscheinlich geht es Dir wie den meisten Lautenistinnen und Lautenisten auf der Welt: Du bist nicht mit einer Laute in den Händen geboren. Wie bist Du zur Laute gekommen?

     

    Axel Wolf (AW):

    Ersten Kontakt mit der Laute hatte ich während meiner Schulzeit. In Nienburg gab es ( es gibt sie noch) ein Ehepaar, die ein Ensemble für alte Musik hatten und auch Konzerte veranstalteten. Nach einem dieser Konzerte hatte ich zum ersten Mal eine Laute in der Hand, den Chitarrone habe ich nur gesehen. Gespielt hat Sigmar Salzburg, der damals witzigerweise im gleichen Dorf wohnte wie ich. Ich glaube, er hat damals wichtige Impulse gesetzt, Laute mit Daumen-innen-Technik zu spielen, wenn ich mich nicht irre. Aber das Instrument hat mich damals noch nicht so sehr interessiert, weil ich in anderen Gefilden tätig war. Ich habe Klarinette und Saxophon in einer Jazzband gespielt. D.h. ich habe die Jazzband eigentlich geleitet, die Stücke ausgesucht, die Arrangements geschrieben, dem Bassisten die Basslinie und für den Gitaristen die Akkorde. Ansonsten habe ich auch viel improvisiert auf Gitarre und Klavier, ganze Nachmittage lang. Richtig viel geübt habe ich zum Leidwesen meiner Lehrer damals nicht.

     

    Das Improvisieren war der eigentlich Clou für das Lautenspiel, zu dem ich gegen Ende des Gitarrenstudiums über das Generalbassspiel gekommen bin. Ich fühlte mich damals von Renaissancemusik sehr angezogen. Als ich dann bei Hans Michael Koch studierte, habe ich entsprechend viel Renaissancemusik gespielt und habe mir während des Gitarrenstudiums dann schon eine Laute gekauft. In den 80er Jahren spielte man diese Instrumente noch einfach parallel. So hatte ich erst eine Renaissancelaute. Dann kam ein Arciliuto zu mir. Das habe ich dann schön als Gitarrist gespielt mit Gitarrentechnik. Ich habe halt gedacht, ich bin Gitarrist und Laute mache ich nebenher, Continuospielen kann ich sowieso.

     

    Nach dem Abschluss des Gitarrenstudiums stand dann die Frage der weiteren Spezialisierung im Raum. Und diese Frage lautete für mich so: „Warum lernst Du das Lautespielen nicht einmal richtig?“ Also: Nägel ab und zwei, drei Monate ausprobieren.

     

    Ich habe damals viel Kammermusik gespielt und war dann mit meinem Instrument auch sofort gefragt. Die Leute wussten, der hat eine Laute, also fragen wir doch einmal, ob er bei uns spielen kann.

     

    MT:

    Ich habe das große Glück gehabt, während der Schulzeit durch engagierte Lehrer sehr stark an die Musik herangeführt und vom Elternhaus bei den musikalischen Aktivitäten sehr unterstützt zu werden. Sogar auf der Geige habe ich mich gequält… Sie war einfach nicht mein Instrument, denn ich wollte immer schon Gitarre spielen. Wie war es bei Dir?

     

    AW:

    In der Schule wurde Musik nicht extrem gefördert, aber ein bisschen schon. Von den Eltern gab es keinen Druck. Im Gegenteil, sie haben mich eher immer etwas bremsen müssen.

     

    Ich hatte in der Schule in der 5. Klasse einmal mit der Gitarre vorgespielt. Die Musiklehrerin war ganz angetan und hat mich sofort einer Gehörprüfung unterzogen. Da ich ihr bis dahin nicht so sehr aufmerksam schien - mich hatte der Unterricht aber wahrscheinlich nur schlichtweg gelangweilt -, war sie erstaunt, dass ich alles hören konnte. Das Ergebnis war ihr Rat: „Du musst Geige lernen, also ein richtiges Instrument!“. Das habe ich dann auch getan. Es hat immerhin bis zum Schulorchester gereicht, in dem ich zum Schluss sogar Konzertmeister war. Beethovens 1. Sinfonie habe ich gespielt. Ich weiß allerdings nicht mehr, wie das geklungen hat (Lachen). Es war aber auf jeden Fall eine gute Erfahrung zu wissen, wie es funktioniert, das Streichen und das Blasen.

     

    Meine Eltern hatten schon gelegentlich die Befürchtung, dass ich mich verzettele. Jazzband, klassischer Gitarrenunterricht, Geige und Musik natürlich überhaupt. Obwohl es noch keinen Musikleistungskurs in der Oberstufe gab, habe ich dann meine Schulausbildung mit dem Abitur abgeschlossen. Aber dieser andere Teil der Schule war doch mehr nebenher. Es ist vielleicht typisch, dass ich gleich nach der Abschlussprüfung zum Zug gegangen bin, um von Nienburg/Weser zum Gitarrenunterricht nach Hannover zu fahren.

     

    MT:

    Gab es während Deiner Schulzeit und später musikalische Vorbilder oder Orientierungspunkte, musikalische Stile, die Dich besonders angesprochen haben?

     

    AW:

    Wenn es sie gab, dann eher aus dem Bereich des Jazz, des Modern Jazz. Da haben mich Musiker wie Chick Korea, Keith Jarret und Charlie Mariano sehr angesprochen.

     

    Im Studium - schon im Gitarrenstudium – waren es Jordi und Montserrat mit Hesperion XX und Musica Antiqua Köln. Ich wünschte mir, später auch in Ensembles mit soviel Ausdruck, Präzision und wahrnehmbaren Einsatz dahinter spielen zu können. Ein solches Ensemble habe ich mit Lyriarte übrigens gefunden.

     

    MT:

    Haben sich bei Deiner Orientierung auf die Laute Vorbilder ergeben?

     

    AW:

    Hopi (Hopkinson Smith), das war schon immer eine große Figur! Ich konnte an Kursen bei ihm teilnehmen.

     

    MT:

    Was nicht ist, kann ja noch werden. Ein anderes Kapitel: was hat Dich aus dem Norden (Wohnsitz Hannover) hier in den Süden (Berg) getrieben?

     

    AW:

    Meine Frau und ich hatten schon seit längerer Zeit das Gefühl gehabt, wir müssten in den Süden, denn da ist es einfach wärmer. Im Jahr 2000 bin ich in München in der Staatsoper eingesprungen. Mittwoch bekam ich telefonisch die Anfrage, hatte eigentlich schon abgesagt, weil ich andere Verpflichtungen hatte, saß dann am Donnerstag sehr früh aber doch im Zug nach München. Um 16 Uhr begann der Probendurchlauf für die Oper. Den habe ich dann vom Blatt hinlegen müssen. Das wirkte wie ein Paukenschlag. Es gab dann immer mehr Angebote aus München. Irgendwann haben wir uns gesagt, es ist so schön dort in der Gegend, der Aufwand des Pendelns immer so hoch, dann ziehen wir einfach dorthin. Wir haben uns in der Gegend um München herum umgeschaut, denn wir wollten aufs Land, und haben in relativ kurzer Zeit eine sehr schöne Wohnung gefunden; mit Blick auf Berge und Wälder, Südterrasse und Ostterrasse, direkt neben der Kirche im Dorf. Den Tipp für die Wohnung hatten wir übrigens von Freunden aus Hannover erhalten.

     

    MT:

    Praktisch direkt zum Lautenfestival ist „Lyriarte“, dem Trio, in dem Du die Lauteninstrumente spielst, mit einer Life-Einspielung der Mysteriensonaten von Biber auf dem Markt gekommen. Der Einsatz eines Lauteninstrumentes zur Aussetzung des Generalbasses ist nahe liegend. Ist er aber auch historisch belegt?

     

    AW:

    Für die Mysteriensonaten ist mir das nicht bekannt. Es gibt aber z.B. Stücke von Corelli, wo für den GB dann Chitarrone oder Theorbe erwähnt sind.

     

    MT:

    Hattet ihr ein grundlegendes Konzept zur Aussetzung des Generalbasses insbesondere hinsichtlich des Lauteninstrumentes?

     

    AW:

    Nein, ein grundlegendes Konzept gab es nicht. Ich hatte die Mysteriensonaten vorher schon einmal auffgeführlt in drei Tagen - incl. Proben – zusammen mit verschiedenen Geigern: Gerhard Schulz (zweite Geige Alban Berg Quartett), Gunar Letzbor, Daniel Sepec und Hanna Weinmeister. Das war auf einem Festival in St. Gallen/Österreich. Da habe ich schon einmal alle begleitet. Und ein, zwei Jahre später habe ich die Mysteriensonaten auch aufgenommen zusammen mit Gunar Letzbor. Da hatten wir allerdings so orchestriert, dass ich nicht alle Sonaten gespielt habe. Die Laute war vielmehr als Sahnehäubchen gedacht.

     

    Bei der jetzt erschienen Einspielung von Lyriarte spielen nur zwei Instrumente im Continuo. Ursprünglich geplant war auch ein Streichbass im Continuo. Das klappte dann aber nicht. Darauf haben wir uns dann kurzfristig eingestellt. Ich habe mich mit der Cembalistin Olga Watts zusammengesetzt und dann sind wir die Sonaten durchgegangen und haben registriert, damit der Bass kräftig und klar präsent ist. Zudem haben wir geschaut, wo wir durch Einsatz der Instrumente Abwechslung erzielen können. Der Rest kommt dann aus der Musik. Den Affektgehalt der Musik auszudrücken, das ist eigentlich das Wichtigste.

     

    MT:

    Was mich im Vergleich zu anderen Einspielungen der Mysteriensonaten bei der Eurigen neben dieser Spannung besonders angesprochen hat, ist der Erhalt des Tanzcharakters einiger Sätze in den Sonaten. Es wippte beim ersten Hören der CD der Fuß richtig mit. Gibt es da keinen Widerspruch zum sakralen Charakter der Mysteriensonaten?

     

    AW:

    Für mich nicht, denn ich versuche eine Corrente eben als Corrente zu spielen. Wenn ich zu stark stilisiere, kommt für mich das Entscheidende nicht mehr `rüber.

     

    MT:

    Die Rosenkranzsonaten sind das Paradebeispiel der Skordatur für die Geige im Barock. Wie ist es aber um die Stimmung der Laute bei den Mysteriensonaten bestellt? Es folgt z.B. c-moll (6. Sonate) auf A-Dur (5. Sonate) oder D-Dur (14. Sonate) auf d-moll (13. Sonate)?

     

    AW:

    Dafür wechsle ich dann zum Teil einfach das Instrument. C-Moll spiele ich auf dem Arciliuto, weil die Charakteristik des Instrumentes dazu besonders gut passt. A-Dur spiele ich dann auf der Theorbe.

     

    MT:

    Gelegentlich habe ich den Eindruck, Du würdest auch eine Barockgitarre spielen.

     

    AW:

    Ja, das ist so in der D-Dur Sonate. Diese Sonate bringt sehr viel Spaß auf der Barockgitarre. Für mich ist diese Sonate übrigens ein Hit bei unserer Einspielung.

     

    MT:

    Gibt es für das Terzett „Lyriarte“ weitere Pläne?

     

    AW:

    Ja! Die Mysteriensonaten waren das erste Mal, dass wir zusammen spielten. Wir werden aller Voraussicht nach Weiteres von Biber aufnehmen, übrigens in Kombination mit Berio Violinduos, sicherlich auch Francesco Geminiani. Vielleicht auch die „Kunst der Fuge“.

     

    MT:

    Anlässlich des Lautenfestivals der DLG e.V. hier in Füssen hast Du ein Programm mit Arien von Händel vorbereitet. Was motiviert Dich zur Präsentation der Händel-Stücke?

     

    AW:

    Ansatzpunkt war, dass ich diese Stücke ständig begleitet habe. Wenn ich dann so ein schönes Stück wie „Lascia ch´io pianga“ (aus Rinaldo) begleite, sehe ich die Noten und frage mich: „Kann ich das nicht auch allein spielen?“ Und dann probiere ich halt aus Spaß. Aus diesem Spaß, dachte ich mir, könnte ich ja auch etwas mehr Ernst machen. Es gibt ja historische Beispiele, wo Opernarien auf die Laute gesetzt worden sind. Es gibt einiges von Hasse, sehr wenig allerdings von Händel. „Lascia ch´io pianga“ war meine erste auf die Laute gesetzte Händel-Arie, einfach weil ich sie schön fand. Sie war dann auch der Ausgangspunkt für weitere Erschließungen. Dabei bin ich dann durchaus systematisch vorgegangen, habe die Partituren durchgelesen unter dem Blickwinkel „Was geht denn jetzt, was ist machbar unter technischen Gesichtspunkten und vor allem: ist der Affektgehalt der Musik auf die Laute zu transportieren?“. Und dann wird eben auch viel probiert, nicht nur schematisch umgesetzt. So habe ich die Stücke auch noch nicht vollständig fixiert. Oft habe ich nur den Partiturauszug vor mir und gestalte dann während des Spiels. Das eröffnet mir Freiräume.

     

    MT:

    … aber erschwert es Spielerinnen und Spielern, die nicht ganz so versiert sind wie Du, die Stücke nachzuspielen.

     

    AW:

    Ich habe natürlich auch schon einmal an Fixierung besonders schöner Stücke gedacht, um sie dann auch zu veröffentlichen …

     

    MT:

    Da denkst dabei dann auch an die DLG?

     

    AW:

    Ja, daran dachte ich. Allerdings brauche ich da etwas technische Assistenz, weil ich im Umgang mit Tabulaturprogrammen nicht so versiert bin.

     

    MT:

    Das lässt sich machen! Zum Abschluss: was waren besondere musikalische Herausforderungen bisher für Dich, was sind sie für Dich perspektivisch?

     

    AW:

    Im Grunde ist mein ganzes Leben eine musikalische Herausforderung, weil ich alles, was ich mache, gerne mache. Gerade das, was ich aktuell spiele, ist die Herausforderung. Bei intensiverem Nachdenken, in der Rückschau, war die Bach-Aufnahme natürlich ein Meilenstein. In der nächsten Zeit werde ich mich der Barocklaute-oder d-Moll-Laute- widmen, was ich bisher noch nicht so intensiv gemacht habe. Das ist rein zeitlich nicht so leicht, bei vollem Kalender Freiräume zum Erarbeiten neuen Repertoires zu finden.

     

    MT:

    Worin besteht für Dich die musikalische Herausforderung?

     

    AW:

    Dass die Musik durch mich hindurch fließt, das ist mein Ideal.

     

    (Das Interview erschien im Lauten-Info 3/2005 der Deutschen Lautengesellschaft e.V., hrsg. von Joachim Luedtke)

 

 

 

    Axel Wolf studierte Gitarre und Laute bei Hans Michael Koch. Neben Meisterkursen bei Nigel North und Hopkinson Smith folgten weitere Studien bei Rolf Lislevand. Mit dem Ensemble „La Sfondrata“ ist er Preisträger beim Internationalen Wettbewerb für Alte Musik Ensembles 1992 in Utrecht/NL.

    Seine Konzerttätigkeit führte ihn auf internationale Festivals in Boston, Brügge, Utrecht, Prag, Glasgow und Innsbruck , nach Rom, Tokio, New York, Tel Aviv, als Solist oder mit Ensembles wie der Musica Fiata Köln, Ars Antiqua Austria, dem Freiburger Barockorchester, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem Gabrieli Consort&Players London. An der Bayrischen Staatsoper in München ist er häufiger Gast unter dem Dirigat von Harry Bicket oder Ivor Bolton, in Opern-, Konzert- und CD-Produktionen arbeitete er zusammen mit Dirigenten wie Peter Schreier, Lajos Rovatkay, Paul McCreesh und Joshua Rifkin. 

    Von 1986 bis 2003 lehrte Axel Wolf an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. 

    Neben zahlreichen CD-Produktionen als Continuospieler und Begleiter erschienen als Soloaufnahmen Lautenwerke Johann Sebastian Bachs und Werke für Laute und Chitarrone von Alessandro Piccinini, begleitet vom United Continuo Ensemble .

     

    Homepage: www.laute.net

 

 

 

    Discography (Auswahl):

     

    "Opera for Lute" - Barocke Transkriptionen für Laute allein

    Musik von Johann Adolph Hasse

    OehmsClassics

    "Musik für Laute" von Johann Sebastian Bach. Raumklang

    "Chiaccona". Werke für Laute und Chitarrone mit Continuo von Alessandro Piccinini

    Axel Wolf + United Continuo Ensemble. Raumklang

    "The Gentleman´s Flute". Händelarien in Bearbeitungen des 18. Jahrhunderts für Blockflöte mit Stefan Temmingh, Blockflöte

    Oehmsclassics

    “Crossing the border“. Volksmusik und barocke Flötenmusik aus Schottland, England und Irland. Brian Berryman – Flöten. Axel Wolf - Gitarre, Laute und Theorbe. Eckhart Kuper – Cembalo. Dabringhaus und Grimm

    "Viersprachdruck" von Orlando di Lasso. Ausgezeichnet mit dem

    "Diapason d´Or". "Orlando di Lasso Ensemble". Thorofon

    "Mysteriensonaten". von Heinrich Ignaz Franz Biber. Ensemble Lyriarte

    (Rüdiger Lotter - Violine, Olga Watts - Orgel / Cembalo und Axel Wolf - Theorbe / Laute / Gitarre). OehmsClaccics, Mai 2005

    "O felice morire" . Joel Frederiksen, Bass und Laute; Ensemble Phoenix München:

    Domen Marincic, Viola da gamba

    Reinhild Waldeck, Harfe

    Axel Wolf, Tiorbino und Theorbe

    harmonia mundi

 

 

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