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Nach dem Erfolg des
ersten Lautenspielertreffens ("Treffen Alte
Musik") in Hamburg am 17./18.02.2007 (Bericht)
war es kein Wunder, dass Ursula von den Driesch
und Werner Bogula auch 2008 ein Treffen ausrichteten.
Diesmal - sehr gewagt - am 23./24.02. (Bürgerschafts-
und Wahlen zu den Bezirksversammlungen in Hamburg),
wieder in den Räumen der St. Markus Kirche
in Hamburg-Hoheluft Im Zentrum sollte diesmal thematisch,
nach Spanien im vergangenen Jahr, Frankreich stehen:
von der Renaissance bis zum Frühbarock. Der Einladung folgten: Ingrid Abraham,
Ulf Dressler, Gisela Helms, Wolfgang Meyer, Stephan
Paetrow, Anke und Albert Reyerman, Rebekka und Mathias
Rösel, Martin Struve, Heike und Carsten Timpe,
Wolfgang Wiehe. Damit war die Besetzung wieder fast
international: aus dem Grenzland Schweiz-Bundesrepublik,
der Oberlausitz, dem Spreewald, der Hansestadt Bremen,
der Hansestadt Lübeck, Scharbeutz und Wedel
und natürlich aus Hamburg kamen die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer. Auch diesmal war der
Clou die Kombination: Renaissance- und Barocklauten
sowie ein Theorbe, Blockflöten und Solo- wie
Ensemble-Stimmen ließen vielfältige Kombinationen
zu. Und da sich die meisten Teilnehmenden schon
kannten (etwa vom letztjährigen Treffen her),
gab es auch kein "Fremdeln": es konnte
gleich zur Sache gehen. "Zur Sache" meint
in diesem Zusammenhang: das gemeinsame Musizieren,
den Klönschnack, das fachliche Gespräch
und gemeinsames Essen. Das Programm für das geplante
einstündige Werkstattkonzert entstand denn
in dieser entspannten Atmosphäre auch wie von
allein. Dass "einstündig" ein
relatives Maß ist, kann nunmehr als bekannt
unterstellt werden. Die Zahl der Zuhörerinnen
und Zuhörer war - wie im letzten Jahr - höher
als die der Künstlerinnen und Künstler.
In den Nachgesprächen mit dem Publikum wurde
sehr bedauert, dass die Ankündigungen nicht
weiter gestreut waren. Nun, da lässt sich im
nächsten Jahr bestimmt Abhilfe leisten. Das Werkstatt-Konzert hatte - wie sollte
es auch anders sein - Höhen und Tiefen.
Zu den Höhepunkten zählte sicherlich der
"Überraschungsgast": Rebekka Rösel
(9 Jahre). Sie präsentierte zusammen mit Vater
Mathias (Laute) und Albert Reyerman (Gesang) den
Dowland-Song "Come again". Nun mag
STING (zusammen mit Edin Karamazov) mit seinen Dowland-Interpretationen
vielleicht zu einer vorübergehend größeren
Popularität des Komponisten und der Laute beigetragen
haben; dennoch ziehe ich die Darbietung von Rebekka,
Mathias und Albert vor: ohne Mikrofon und Mischpult, klare
Stimmen, die sehr einfühlsam miteinander und
mit dem Lied umgingen, eine zurückhaltende,
doch stützende Lautenbegleitung durch Mathias.
Davon hätte ich, aber auch andere aus dem Publikum
gern mehr gehört! Vielleicht dann im nächsten
Jahr ...
Gedankt sei der St.
Markus-Gemeinde, die wieder die Räumlichkeiten
für das Treffen sowie die Kirche für das
Konzert zur Verfügung gestellt hat.
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Begrüssung durch Werner
Bogula
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Das Vokalensemble: Ingrid,
Heike, Ursula, Stephan, Wolfgang W. "Tant que
vivray" (C. de Sermisy) / "Mille regretz"
(J. des Prez)
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Martin und Ingrid: "Mille
regretz" (C. de Morales)
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Gisela und Albert: Suite
für Flöte und Laute (Fesch)
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Gisela und Wolfgang W.:
"Vive ma dame" (R. Morton) |

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Ursula und Werner: "Quant
la doulce jouvencelle" (anon.) |
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Carsten: die neue Theorbe
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Mathias und Albert:
Lauten-Suite von W. Lawes |
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Rebekka, Mathias und Albert:
"Come again" (J. Dowland)
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Heike und Albert: "The
Jew´s Dance" (R. Nicholson) |
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Ingrid, Martin, Wolfgang
W.: "La rossignol" (anon.)
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Wolfgang M. und Carsten:
"La belle homicide"/"Canaries"
(E. Gaultier) |
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Wolfgang W. und Werner
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Tschuess bis zum nächsten
Jahr!
Bericht vom 1. LautenspielerInnen-Treffen
2007 in Hamburg |
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