| Im Registerband der TREE-Edition
zur Goess-Sammlung heißt es im Überblick:
"Die ersten 41 Stücke
des Ms., die insgesamt sechs Suiten bilden, sind wohl
von Hueber kopiert. Vier dieser Suiten sind identisch
mit Werken von J.F.W Rgrf. von Pergen (3) und Philipp
Hyacinth Fürst von Lobkowitz (1), die in der Handschrift
Suppl.Mus 1078 der Österreichischen Nationalbibliothek
überliefert sind. Eine weitere Suite (ff 47v -
51v) stammt von Pichler."
Diese Beschreibung ist nicht
ganz präzise und sollte in einer weiteren Auflage
korrigiert werden. Zum einen sind auch zwei Stücke
in der Handschrift von Hueber notiert, bei denen es
sich jeweils wohl um die Lautenstimme von Ensemblestücken
- "Arien" - handeln dürfte. Zum anderen
halte ich es als Ergebnis von Vergleichen für nicht
korrekt, undifferenziert von einer "Identität"
der Stücke von Graf Bergen und Prinz Lobkowitz
in den beiden Manuskripten zu sprechen. Auf die Ergebnisse
der Vergleiches wird an anderer Stelle eingegangen (Konkordanzen).
Im Registerband der TREE-Edition
zur Goess-Sammlung heißt es auch:
"Nach den ersten sechs Suiten
erscheint eine andere Schrift, und diese bleibt auch
für die restlichen 102 Stücke. Diese Schrift
scheint die der jungen Maximiliana gewesen zu sein,
denn es gibt zahlreiche Unaufmerksamkeiten und Fehler
in der Tabulatur und auch der musikalische Stil ist
nun ein anderer (vielleicht der von Hueber?)."
Auch hier scheint mir bei einer
Neuauflage die Ausbringung von Korrekturen geboten.
Meines Erachtens nach lassen
sich im Manuskript gesichert 5 Handschriften unterscheiden
(1)
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