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“Und nun etwas völlig
anderes ...” oder doch nur ein fade schmeckender zweiter
Aufguss des letztjährigen, so gut gelungenen Internationalen
Festivals der Laute in Füssen? Während die Zusammenarbeit
mit Thomas Riedmiller und seinem Team, der Tourismusinformation von
Füssen sowie den Gaststätten schon vom ersten Moment an
wieder ganz hervorragend klappte, zeichnete sich wenige
Tage vor Festivalbeginn aber schon ein gravierender
Unterschied ab: das Wetter. Im letzten Jahr hatten die
Metereologen für das Wochenende des Festivals strahlenden
Sonnenschein vorausgesagt. Mich nicht auf die Vorhersage
verlassend, hatte ich den Strohhut in Hamburg gelassen
und musste mir dann in Füssen eine Kappe zum Schutz
vor der Sonne kaufen. In diesem Ja.hr hatten die Metereologen
schlechtes Wetter, vielfach Regen und Aufheiterung zum
Sonntag/Montag hin angekündigt. Darauf hin habe
ich dann zum Schutz meines langsam schütter werdenden
Haupthaares vor dem Regen meine stabile Füssener
Kappe eingepackt ... und sie am Freitag bei strahlendem
Sonnenschein im Bus auf dem Wege nach Neuschwanstein
aus Versehen liegen gelassen. Gut, es gab gelegentlich
Wolken, auch Regentropfen zum Abend hin bzw. in der
Nacht. Ganz offenkundig hatten die Metereologen (Metereologie
ist eine exakte Wissenschaft, wie ich immer wieder von
Metereologen höre) bei ihren Berechnungen in der
Formel den Ansatz ... x WEmdLr (... mal “Wenn Engel mit der Laute reisen”)
nicht berücksichtigt.
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Nachdem sich die Zusammenarbeit
beim Lautenfestival 2005 zwischen dem Museum der Stadt Füssen (www.stadt-fuessen.de) und der Lautengesellschaft
anlässlich des 9. Internationalen Lautenfestivals
so überaus gut angelassen hatte, war es nur ein
logischer Schritt, zum einen gemeinsam das erste Jubiläumsfestival
(“10 Jahre Deutsche Lautengesellschaft”) durchzuführen,
zum anderen aber auch darüber hinaus eine langfristige
Zusammenarbeit zu begründen. So wurde in den Räumen
des Museums das „Archiv für Lautenmusik
im deutschsprachigen Raum“ eingerichtet und am 20.Mai
2006 im Rahmen des Festivals eröffnet. Den Grundstein
für das Archiv bilden die bisherigen Publikationen
der DLG e.V. und der umfangreiche lautenbezogene Nachlass
von Herbert Speck.
Für das musikalische und
wissenschaftliche Programm hatten Oliver Holzenburg, bewährter Organisator
des Festivals und Mitglied des Vorstandes, und sein
Team wieder international bekannte Künstlerinnen
und Künstler sowie Referenten gewinnen können. |